Kleiner Buchtipp zwischendurch

Der Sommer ist – mit Einschränkungen – gekommen und was gibt es Schöneres als sich ein Buch zu schnappen und sich ins Freie zu begeben. Und wir geben auch einen Buchtipp ab:

Wolfgang Eber, Die letzte Unterhaltung

Cover Eber

Cover Eber

 

Ferdinand Eber hat einen Job, fährt ein schickes Auto, lebt in einer schönen Wohnung, hat viele Freunde, und eines Tages entdeckt er die Sinnlosigkeit seiner Existenz. Von nun an lässt er in selbstquälerischen Gedankenschleifen sein Leben Revue passieren. Entsetzt erkennt er, dass er keine nennenswerten Spuren hinterlassen hat. Mit einem tiefen Gefühl der Ohnmacht und unfähig, das Ruder herumzureißen, steuert er hilflos auf einen Abgrund zu. In großer Verzweiflung zieht er Bilanz und stößt auf fürchterliche Fehler, die nicht wieder gutzumachen sind. Wolfgang Eber beschreibt in seiner Geschichte den traurigen Weg eines Mannes, der aus einer furchtbaren Angst heraus der Schönheit des Daseins eine Absage erteilt und dessen größte Sorge es ist, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.
Sensibel und in sich schlüssig zeichnet Wolfgang Eber das Bild einer depressiven Persönlichkeit. Mit Ferdinands ausführlichen philosophischen Betrachtungen über die Allmacht des Todes und den Selbstmord als Privileg des Humanen, verdeutlicht er eine Lebenseinstellung, die mit Freude und Genuss wenig zu tun hat. In der Interpretation der wahren Natur des Menschen kommen ausschließlich Misstrauen und Angst vor Nähe und Vertrauen zum Vorschein. Einfühlsam schildert der Autor, wie sein Alter Ego Ferdinand mit sich selbst ringt und beschreibt anschaulich dessen Zerrissenheit zwischen Mut und Verzweiflung. Gnadenlos rechnet er mit Kälte und Unfreundlichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen ab und führt am Schicksal seines Protagonisten die Konsequenzen von Lieblosigkeit und mangelnder Fürsorge vor. Die Geschichte fesselt durch den Wechsel von selbstreflexiven Briefen und inneren Dialogen. Ferdinand tritt mit seinem anderen Ich in eine konfliktreiche Auseinandersetzung über Leben und Tod, über das Wesen von Freundschaft und Liebe und die Verantwortlichkeit der Familie. Dabei übersieht der unglückliche Protagonist, dass es das gibt, was er so schmerzlich vermisst! Einen Menschen, der sich sorgt und mit der Frage zurückbleibt: ‚Warum hast Du mir nicht vertraut?“
Die Erzählung glänzt durch interessante Gedanken und eine straffe Erzählweise, die treffend und berührend die wesentlichen Gedanken auf den Punkt bringt. Mit diesem eindringlichen Plädoyer für mehr Menschlichkeit hat der Autor eine wertvolle Lektüre verfasst, die mit ihrer Nachdenklichkeit viele Menschen anspricht!

 

Unter anderem hier erhältlich: http://www.kuppitsch.at/list?back=&xid=9275150

BBC hat eröffnet

Nein, nicht das britische TV sondern die Beaver Brewing Company hat in unserem Grätzel Einzug gehalten.Viele Jahre nach dem Ende der „chinesischen Mauer“, Ecke Boltzmanngasse/Liechtensteinstrasse ist wieder Leben eingekehrt. Burger, Sandwiches, diverse Craft Biere und vieles mehr warten dort täglich auf ihre Abnehmer. Und das Konzept scheint aufzugehen. Reservierungen sind empfohlen.

bbc

 

Link: BBC

Neues Thai Massage Studio hat eröffnet!

Zwar gibt es schon seit längerer Zeit das Dhevari Spa in der Berggasse, aber ein wenig Konkurrenz schadet ja nie.

Ende 2015 hat in der Liechtensteinstraße 24 das Naam Püng Thai Spa eröffnet.

Angenehme Atmosphäre, entspannende Massagen und ein durchaus interessantes Preisniveau sollten wohl bei uns ihre Interessenten finden.
Wir wünschen viel Erfolg im Alsergrund!

Link: Naam Püng

naampüng

Impressionen aus dem Studio:

 

06 Zimmer_r 02 Empfang 1_r 01 Fassade_r 05 Zimmer für Paarmassage_r Masseurinnen-2

This is the end

Traurig anzuschauen was derzeit im Zielpunkt in der Porzellangasse passiert. Eine verständlicherweise unmotivierte Dame sitzt an der Kasse und wartet auf äußerst vereinzelt eintreffende Kunden.

Die Regale sind so gut wie leer, ein paar Milchprodukte, Kaffeebohnen, Haarshampoos und Tiernahrung gibt es noch. Ansonsten tote Hose. Erinnert an das lange Leiden von Johannes Paul II. Macht doch bitte zu!

zielpunkt